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Seit der deutschlandweiten Cannabis-Legalisierung im vergangenen Jahr hat der private Cannabisanbau viel Zuwachs erhalten: Die Vielfalt an Cannabisarten, ihr schnelles Wachstum und der begehrte Blütenertrag machen sie zu einem beliebten Neuling in deutschen Gewächshäusern. Neu sind dabei nicht nur die Vorzüge, die Hobbygärtner nun ganz legal genießen dürfen, sondern auch viele Unsicherheiten zu den Ansprüchen und Stolpersteinen im privaten Cannabisanbau. Schädlinge wie Spinnmilben, Blattläuse oder Trauermücken stehen dabei ganz oben auf der Liste unerwünschter Störenfriede, da eine Behandlung der Cannabisernte mit Insektiziden gesundheitlich nicht unbedenklich ist.
Was also tun gegen Cannabis-Schädlinge?
Ganz einfach: Wir helfen Ihnen, Ihre Pflanzen auf natürliche Weise gegen Schädlinge zu schützen und die Erträge maßgeblich zu optimieren - übrigens egal, ob Cannabis, Tomate oder Kohl!
Die häufigsten Schädlinge im Überblick
Pflanzenschädlinge beschränken sich nicht ausschließlich auf Cannabispflanzen, sondern finden sich an vielen Pflanzenarten im Innen- und Außenbereich. Die winzigen Plagegeister ernähren sich von Pflanzensäften. Durch das Saugen an Trieben und Blättern schwächen sie ihren Wirt und führen bei Ertragspflanzen regelmäßig zu erheblichen Ernteeinbußen.
Glücklicherweise muss das aber nicht sein!
Die natürliche Antwort auf Schädlingsbefall:
Nützlinge sind unscheinbare Insekten, die es leistungsstark mit schädlichen Plagegeistern aufnehmen! Ihr Einsatz ist wirkungsvoll, vollkommen natürlich und 100% unbedenklich - sogar auf sensiblen Erntepflanzen wie Cannabis!
Lernen Sie mit uns die wichtigsten Cannabis-Schädlinge kennen und erfahren Sie direkt, welcher natürliche Gegenspieler sich für die Behandlung Ihrer Pflanzen eignet!
Spinnmilben an Cannabis
[Foto: MakroBetz / shutterstock.com]
Aussehen:
Die winzigen Milben sind an ihrer rötlichen Färbung zu erkennen und sorgen für einen Überzug aus feinsten Spinnfäden an Blättern und Trieben. Die Milben selbst haften den Blattunterseiten an, wo sie im Schutz ihrer Gespinste an den Blattadern saugen.
Schaden:
Ihre Saugtätigkeit führt an Cannabis-Pflanzen zu braunen Spitzen und welken Blättern. Durch die allgemeine Schwäche und sekundäre Krankheiten wie Pflanzenviren und -pilze verringert sich der Ertrag, unbehandelte Pflanzen sterben schließlich ab.
Die Lösung:
Spinnmilben an Cannabis lassen sich erfolgreich und 100% natürlich bekämpfen - ohne negative Auswirkungen auf Ihre Ernte! Entdecken Sie, wie Sie mithilfe von Raubmilben gegen Spinnmilben einen rundum gesunden Ertrag Ihrer Cannabispflanzen sichern!
Trauermücken
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Aussehen:
Die kleinen schwarzen Fliegen schwirren dicht um die Cannabispflanze herum und tummeln sich vermehrt auf der Blumenerde. Hier legen die etwa Fruchtfliegen-großen Schädlinge ihre Eier ab, aus denen später die ca. 5 mm langen, schädlichen Larven schlüpfen.
Schaden:
Trauermückenlarven fressen an den Pflanzenwurzeln und stören damit die Nährstoffaufnahme ihres Wirts. Auf diese Weise können Cannabispflanzen keinen qualitativ hochwertigen Ertrag mehr produzieren: Die Cannabisblüte bleibt klein, befallene Pflanzen werden schwach und sterben schließlich ab.
Die Lösung:
SF-Nematoden gegen Trauermücken agieren unscheinbar im Erdreich, wo sie sich von schädlichen Trauermückenlarven ernähren. Sie liefern schnelle Hilfe bei akutem Befall und bieten nachhaltigen Schutz in der präventiven Anwendung - für gesunde Pflanzen von Anfang an!
Blattläuse
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Aussehen:
Blattläuse sind den meisten Hobbygärtnern leider ausreichend bekannt: Die winzigen Schädlinge tummeln sich auf Stielen und Trieben, wo sie je nach Größe der Kolonie einen fast deckenden Belag auf den Pflanzenteilen bilden. Abhängig von Art und Generation sind die kleinen Plagegeister grün oder schwarz gefärbt und können sogar Flügel entwickeln!
Schaden:
Blattläuse richten an Cannabispflanzen erheblichen Schaden an. Das Saugen an Stielen und Trieben führt zum Verwelken und schließlich Absterben betroffener Pflanzenteile, häufig angekündigt durch braune Spitzen der Cannabis-Pflanzen. Auf den süßen Ausscheidungen der Blattläuse gedeiht darüber hinaus auch noch Mehltau, eine Pilzerkrankung, die die Pflanze weiter schwächt und die Ernte ernsthaft gefährden kann.
Die Lösung:
Als biologische Lösung gegen Blattläuse an Cannabis haben sich Florfliegenlarven als hochwirksam und besonders verträglich erwiesen. Sie verhelfen Ihren Pflanzen schnell und effektiv zu alter Frische zurück und hinterlassen dabei keine Rückstände auf der Ernte.
Thripse
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Aussehen:
Thripse sind kleine Fransenflügler, die sich als Larven und erwachsene Tiere auf den Blättern befallener Pflanzen tummeln. Die hellgrünen Larven sind an den Blattunterseiten oft kaum zu erkennen, wobei die erwachsenen Tiere als schwarze Striche erscheinen und etwas besser zu sehen sind.
Schaden:
Thripse schädigt Blätter und Blüten durch ihre Saugaktivität in den oberen Hautzellen der Pflanze. Als erkennbarer Schaden offenbaren sich schnell silbrige oder gelbliche Flecken auf Blättern und Blüten. Durch die Einstichstellen gelangt Luft in die Pflanze und mit ihr Viren und Pilze, welche die Pflanze weiter schwächen.
Die Lösung:
Gegen Thripse an Cannabis eignen sich Florfliegenlarven als hochwirksame und besonders verträgliche Lösung. Florfliegenlarven haben einen großen Appetit für die verschiedensten Pflanzenschädlinge und können daher auch im Verdachtsfall angewendet werden. Die Erntequalität wird durch die Behandlung nicht eingeschränkt!
Die Weiße Fliege
[Foto: Floki / shutterstock.com]
Aussehen:
Weiße Fliegen sind eigentlich gar keine Fliegen - hier handelt es sich lediglich um den umgangssprachlichen Namen der Mottenschildlaus. Diese aggressiven Schädlinge erinnern aufgrund Ihres weißen Flügelpaars an winzige, weiße Fliegen oder Motten.
Schaden:
Die Weiße Fliege gehört zu den verheerendsten Cannabis-Schädlingen und breitet sich rasant aus. Durch die Saugaktivität werden befallene Pflanzen stark geschwächt, wachsen sehr langsam und sterben schließlich ab. Pilze gedeihen auf den süßen Ausscheidungen der Plagegeister und belasten die Pflanzengesundheit zusätzlich.
Die Lösung:
Die Weiße Fliege bei Cannabis ist ein ernstzunehmendes Problem, gegen das schnelles Handeln erforderlich ist. Mithilfe der EF-Schlupfwespe lassen sich kleine und sogar große Gewächshäuser jedoch schnell und zuverlässig von dem Schädling befreien! Die Schlupfwespen agieren eigenständig und können sowohl präventiv wie auch bei akutem Befall eingesetzt werden, ohne die Qualität und Reinheit oder Ernte zu gefährden.
Giftwolke? Nein danke!
Warum *bio* bei Cannabis so wichtig ist!
Der Cannabisanbau ist besonders sensibel, da sich das Endprodukt nicht ohne weiteres von schädlichen Rückständen befreien lässt. Pestizide oder Blattdünger setzen sich in den feinen Blütenporen fest und werden als blinde Passagiere mitverarbeitet - und konsumiert! Dies kann unerwünschte gesundheitliche Folgen haben und die Qualität der Ernte stark senken. Glücklicherweise bietet Mutter Natur aber für jedes Problem die passende Lösung!
Nützlinge sind winzige Insekten, die sich auf schädliche Organismen als Nahrungsquelle spezialisiert haben. Florfliegenlarven, Raubmilben und Nematoden gehen gezielt und ohne Nebenwirkungen gegen Pflanzenschädlinge vor, ohne das Ökosystem oder die wertvolle Ernte zu belasten. Sind keine Schädlinge als Nahrung mehr zu finden, dann geht auch der Nützlingsbestand ganz natürlich wieder zurück. Damit steht dem erfolgreichen Cannabisanbau wirklich nichts mehr im Weg!